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| Deutsches Film- und Fototechnik Museum | |
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Vorsitzender:Dr. Frithjof Römer, Triftbrunnenweg 7, 67434 Neustadt/W., Tel. 06321/80971 Öffnungszeiten ab 01. Oktober 2001 Mittwoch bis Freitag 16.00 - 18.30 Uhr. Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 14.00 - 18.30 Uhr. In den Monaten Januar und Februar ist das Museum geschlossen. Besuche und Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Vereinbarung möglich. Was erwartet den Besucher des DEUTSCHEN FILM- UND FOTOTECHNIK MUSEUMS? Es werden mit weit über 3000 Exponaten eine der reichhaltigsten Sammlungen Film-foto- und fernsehtechnischer Geräte gezeigt. Der Besucher wird bereits beim Eintritt in das Museum mit physikalischem Grundwissen zum besseren Verstehen der ausgestellten Techniken vertraut gemacht. Dazu gehört neben der Einführung in die Welt der elektromagnetischen Strahlen, zu denen bekanntlich das Licht gehört, die Anwendung von kurzwelligen Elektronenstrahlen im Zusammenhang mit dem Elektronenmikroskop. Weiterhin wird die Herstellung und Bearbeitung von optischem Glas und ein Vergleich optischer und magnetischer Linsensysteme gezeigt. Dem Begründer der deutschen Kino- und Filmindustrie sowie dem Pionier der Luftbildaufnahmetechnik, Oskar Messter, ist ein ganzer Vitrinenbereich gewidmet. LATERNA MAGICA und optische Spielereien vermitteln einen Eindruck von dem Beginn der Projektionskunst. Recht umfangreich wird die Entwicklung des Amateurfilms mit seinen Formaten 35-, 17,5-, 9,5-, 16-, 8- und Super 8-mm dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Kino- und Berufsfilm. Hierzu gehören auch die Hochgeschwindigkeitskameras, mit denen man bis zu 20.000 Bilder in einer Sekunde aufnehmen kann. Die Technik der Tonaufnahme und Tonwiedergabe wird an Beispielen des Licht- und Magnettons sowie beim Timecode aufgezeigt. Von der Schwarz/Weiß- bis zur Farbfernseh- und Videokamera wird die Entwicklung der elektronischen Bildaufzeichnung dargestellt. Besonders ausführlich wird auf die Entwicklung der Fernsehaufnahmeröhren bis zur CCD-Zeile sowie der Videobandaufzeichnung vom 2 Zoll- bis zum Digital-Videoband eingegangen. Die moderne Videoprojektion mit Hilfe von Flüssigkristallen und Spiegelchips ist im Aufbau. Dazu gehört auch die Entwicklung der Braun'schen Röhre bis zum Flüssigkristall-Bildschirm. Fast die Hälfte der gesamten Ausstellungsfläche ist der Fotografie gewidmet. Ausführlich wird auf die großen Leistungen bei der Fertigung von Kleinstkameras bis hin zu Großkameras mit einem Format von 80x100 cm hingewiesen. Dazu gehören eine Fülle von Spezialkameras, Diaprojektoren, Blitzlichtern und anderes Zubehör. Eine wertvolle Ergänzung der Fotografie sind die dem Museum für Ausstellungszwecke zur Verfügung gestellten stereoskopischen Geräte der Deutschen Gesellschaft für Stereoskopie (DGS). Ein umfangreiches Archiv informiert über die Geschichte und Details der Film- Foto und Fernsehtechnik. Dr.-Ing. Wolfgang Immel, Leiter des Museums | |